Gewaltprävention: Bei Stopp ist Schluss!


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Wir haben festgestellt, dass trotz unseres Regelkataloges Rangeleien auf dem Schulhof bzw. in der Klasse und/oder auf dem Schulweg existieren. Aus diesem Grund erweitern wir unser schulisches Regelwerk durch die folgende Maßnahme:

 

„Bei Stopp ist Schluss“

Bei der STOPP-Regel handelt es sich um eine einfache, aber wirksame Gewaltpräventionsmaßnahme. Denn jedes Kind soll sich an unserer Schule wohlfühlen!

Die Stoppregel ist ein Signal, mit dem Kinder klar und deutlich ihre PERSÖHNLICHE WOHLFÜHLGRENZE markieren können. Mit Hilfe des STOPP-Zeichens können sie Situationen beenden, in denen sie sich bedroht oder gedemütigt fühlen. Gleichzeitig machen sie dadurch erwachsene Aufsichtspersonen oder umstehende Gleichaltrige auf sich aufmerksam und können deren Hilfe einfordern.

 

Die Regel umfasst drei Stufen:

Durch das Hochhalten einer Handfläche (die vorgestreckte Hand markiert dem Anderen den gewünschten Abstand) zeigt das Kind seinem Gegenüber, dass eine Grenze überschritten wurde.

Dabei sagt es ein lautes und kräftiges “STOPP!” und geht einen Schritt zurück, um seine defensive Haltung deutlich zu machen.Wichtig: Eventuelle Zeugen im Umkreis müssen das Zeichen gut sehen und den Stopp-Ruf hören können.


Das Kind sagt seinem Gegenüber laut vernehmbar, welches Verhalten sofort beendet werden soll, z. B.: „Hör auf, mich zu beleidigen!” oder “Hör auf, mich zu schubsen!” oder „Hör auf, meine Mütze wegzunehmen!“


Das Kind, von dem die Bedrohung ausgegangen ist, muss sein Verhalten sofort beenden und eine ernstgemeinte Entschuldigung aussprechen.

 

Die Missachtung des Stopp-Zeichens wird als ernster Regelverstoß eingeordnet. Von jedem Kind, das die Regel nicht beachtet, wird neben der Entschuldigung eine Wiedergutmachung erwartet und verlangt.

Gemeinschaftsgrundschule Müllenbach
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